Klassenfahrt der Viertklässler nach Nettersheim

Gesund und gut gelaunt - aber ziemlich erschöpft - stiegen wir (48 Viertklässler, zwei Lehrerinnen, zwei Mütter und zwei Väter) am Dienstag, den 30.04.2013 gegen 16 Uhr aus dem Bus. Viele Eltern, Freunde und Verwandte holten uns an der Schule ab, denn hier endete unsere Klassenfahrt nach Nettersheim.

Zwei Tage hatten wir in der waldreichen Eifel verbracht. Das Wetter war schön, kein Regen und sogar einige sonnige Stunden.

Beide Klassen 4a und 4b erlebten das gleiche, abwechslungsreiche Aktivprogramm.

 

Hochseilgarten:

Alle Kinder, die das wollten, durften den Hochseilgarten ausprobieren.

Hier konnte man seinen Mut und sein Geschick beweisen.

 

Kletterbaum:

Ein 10 Meter hoher Baumstamm musste erklettert werden. Am Ende des Stammes stellten sich ganz besonders mutige Kinder aus unseren Gruppen auf eine Holzscheibe, die auf dem Stammende aufgenagelt war. Von dort aus konnte man sich „wie ein Kranich“ runter in die Sicherungsgurte fallen lassen, was auch einige Kinder schafften. Natürlich wurde jedes Kind vor Beginn der Mutprobe genau informiert, dann sorgfältig gesichert und von freundlichen Trainern (Markus, Philipp oder Manuel) angeleitet und von uns allen angefeuert.

 

Riesenschaukel:

Eine andere Station nannte sich „Riesenschaukel“ Hier konnte sich jedes Kind an einem „Hochzieh-Seil“ von den Mitschülern in die Baumkronen ziehen lassen. Dann zählten wir alle gemeinsam bis DREI. Mit einem kleinen Ruck löste sich das Steuerungsseil und gab das Schwungseil mit dem Kind frei.

Hoch und weit über dem Waldboden schaukelten wir so hin und her. Ein unglaubliches Erlebnis.

 

Helferspiel:

Eine dritte Station im Hochseilgarten verlangte von uns eine besondere Teamarbeit.

In einem Waldstück war an fünf Bäumen in ca. 20 cm Höhe über dem Waldboden ein elastisches Band zum Balancieren befestigt. Hierüber sollten wir alle hintereinander balancieren, ohne dass ein Kind einmal den Waldboden berührte. Nach vielen anstrengenden Fehlerrunden stellten wir endlich doch unsere Teamfähigkeit unter Beweis. Die meisten Gruppen fanden nämlich durch gegenseitiges Helfen einen Weg, wie man jeden Mitschüler über das schwingende Band lotsen konnte, ohne dass einer herunter fiel.

Das machte uns am Ende sehr stolz.

 

Schwarzlichttheater:

Nach dem Essen verschwanden wir - schwarz gekleidet - im „Schwarzlichttheater“. Hier zeigte uns Melanie die tollen neonfarbigen Requisiten und die schwarzen, verdeckenden Gewänder, Kopfhauben und Socken, die für so eine Aufführung wichtig sind.

In verschiedenen Arbeitsgruppen gestalteten wir in Kleingruppen ein schönes Schwarzlichtprogramm.

Alle Nummern zeigten wir uns später gegenseitig zu schöner Musik bei einem Bühnenauftritt. Für unsere tollen Aufführungen bekamen wir viel Applaus.

 

Basteln mit Holz:

Unsere dritte Aktion hieß „Auf dem Holzweg“. Hier zeigte uns Martina - eine ehemalige Schreinergesellin- wie man aus Holzstücken mit Hilfe von Schraubzwinge, Säge und Feile Schlangen, Hasen, Männchen oder Fische fertigte.

Bei dieser Aktion war es besonders wichtig, dass man den sicheren Umgang mit der Säge erlernte, Geduld und Ausdauer zeigte und geschickt die Holzstücke mit der Schraubzwinge an der Tischplatte zum Sägen befestigte.

An den vielen schönen Ergebnissen kann man erkennen, dass wir in diesem Kurs eine Menge zum Umgang mit Holz gelernt haben.

 

Bei der Nachbesprechung unserer Klassenfahrt haben wir Kinder gesagt:

Die Jugendherberge war toll. Das Essen schmeckte lecker. Die Nacht war kürzer als zu Hause; geschlafen haben wir aber ziemlich gut, auch wenn die Matratzen etwas hart waren.

Der Ort Nettersheim hat uns sehr gut gefallen. Und wir haben noch lange nicht alles Sehenswerte (Fossilienacker, römische Wasserleitungen, Kräuterkurse, Brotbackkurse…) in diesem Ort besucht.

Nettersheim ist bestimmt noch einmal eine Reise wert …

 

Das war ein schöne Abschlussfahrt.