Papierschöpfen

In dem Projekt „Papierschöpfen“ lernten die Kinder wie einfach es ist Papier herzustellen und wie viel Spaß es macht, Papier individuell zu gestalten.

 

Und so geht’s:

Als Grundlage für das „neue Papier“ dient Altpapier das zuvor von Eltern, Kindern und Lehrern eifrig gesammelt wurde. Es muss in kleine, fingernagelgroße Schnipsel gerissen werden. Um buntes Papier zu erhalten kann man z.B. farbige Servietten kleinreißen und den Papierschnipseln zugeben.

 

 

Dem Papierschnitzel etwas Wasser hinzugeben und mit einem Pürierstab zu Papierbrei verarbeiten. Der entstandene Brei, auch „Pulpe“ genannt, wird in eine große Wanne mit Wasser, gegeben (seeehr viel Wasser) und umgerührt.

 

Jetzt kann es losgehen: Mit einem Schöpfrahmen (oder Schöpfsieb) in die Wanne eintauchen und Papierfasern schöpfen. Das Sieb waagerecht über der Wanne halten, damit das übrige Wasser abtropfen kann.

 

 

Jetzt muss es schnell gehen: Den Schöpfrahmen umdrehen und auf ein saugfähiges Tuch (z.B. Vlies) legen. Danach mit einem Schwamm das übrige Wasser auspressen („gautschen“).

 

Durch sanfte hin und her Bewegungen kann schließlich das Sieb vom Vlies gelöst werden. Nun kann das Papier individuell gestaltet werden.

Dabei sind den Kindern keine Grenzen gesetzt: Glitzer, Konfetti, Blätter, Blüten, selbstgemalte Bilder, Serviettenmuster usw. können in das Papier „eingeschöpft“ werden. Das macht Spaß!

 

 

Fast fertig! Mit einem Nudelholz das restliche Wasser aus dem geschöpften Papier pressen und dann das Vlies zum Trocknen aufhängen.

Um die Trockenzeit zu verkürzen, kann das Papier auch gebügelt werden. Dabei wird es schön platt und kann zur individuellen Gestaltung weiterverarbeitet werden.

 

 

 

Viele Kinder bastelten kreative und persönliche Ostergeschenke für ihre Familien und Freunde wie beispielsweise Grußkarten und Freundebücher. Allen Kindern hat das Verzieren ihres selbstgeschöpften Papiers große Freude bereitet.