Roboterworkshop – neue Schüler in der vierten Klasse

Am 9. November wurde unsere vierte Klasse von Herrn Dr. Ostrowski des Ritzefeld Gymnasiums besucht. Im Schlepptau hatte er zwei ehemalige Schülerinnen unserer Schule, die die jetzigen Viertklässler, worunter sich auch ihre Geschwisterkinder befanden, hilfreich unterstützen.

 

 

Ein ganzer Schultag stand dann allein für das Entdecken der Roboter zur Verfügung. Zunächst wurde genau besprochen, was einen Roboter denn ausmacht und in welchen Bereichen die Roboter überhaupt eingesetzt werden können. Von der Hilfe im Haushalt bis hin zur Weltalltechnik sind Roboter mittlerweile sehr weit verbreitet und werden sehr geschätzt. Roboter erledigen ihre Arbeit sehr präzise – wenn auch nicht so flexibel wie wir Menschen.

 

 

Im Anschluss wurde endlich gebaut: Herr Dr. Ostrowski brachte Bausätze für ein Robotermodell mit, welches er den jeweiligen Gruppen zur Verfügung stellte. Anhand eines Vorbildes war schnell klar wie der Roboter aussehen soll. Ganz wichtig und auf keinen Fall zu vergessen war das Anbringen der Sensoren, die später dafür sorgen, dass sich die Roboter im Raum orientieren können. Als kleines Highlight bekam jeder Roboter einen Namen und wurde somit – als noch orientierungsloser aber neuer Mitschüler – begrüßt. Ein entsprechendes Programm verdeutlichte unseren Schülern und Schülerinnen die Programmierung der einzelnen Bausteine. Dieses wurde im Anschluss auf die Festplatte des Roboters geladen. In den einzelnen Bausteinen musste ganz schön viel bedacht und festgelegt werden, wenn der Roboter vorwärts oder rückwärts fahren oder sich drehen sollte. Auch konnte die Anzahl der Reifendrehungen sowie die Antriebsstärke eingestellt werden.

 

 

Als all das endlich funktionierte ging es ans Eingemachte: Nun kamen die Sensoren ins Spiel. Nach der ersten Programmierung sollte der Roboter sich anhand der Akustik, Berührung oder der Schallwellen orientieren. Dies galt es einzustellen. Nach dem Herunterladen des Programms konnten die elektronischen Mitschüler im Flur getestet werden.

 

 

Bei den Kindern war eine deutlich erkennbare Erleichterung zu spüren, als der Roboter dann tatsächlich eigenständig einen anderen Weg einschlug anstatt gegen die Wand zu fahren. Auch schaffte es eine Gruppe, den Lichtsensor ihres Roboters derart zu programmieren, dass sich dieser allein innerhalb eines dunkel eingerahmten Blattes bewegte.

 

 

Der ganze Tag war für alle Mädchen und Jungen sehr aufregend und spannend.

 

Zuletzt gab es noch einen philosophischen Denkanstoß:

Denn verhalten und bewegen wir Menschen uns nicht eigentlich auch ein wenig wie Roboter?

 

 

Für das Engagement und die Bereitstellung der Materialien möchten wir uns mit unserem gesamten Team ganz herzlich bedanken.

 

– Frau Schmitz