Klassenfahrt nach Nideggen!

Anfang Juni war es endlich soweit: Die lang ersehnte Klassenfahrt nach Nideggen stand bevor. Für die vierte Klasse bedeutete dies die gemeinsame Abschlussfahrt, während die dritte Klasse die Reise als Gemeinschaftsfahrt antrat. In jedem Fall war die Aufregung und Freude der Kinder beider Klassen zu spüren.

 

Als wir Montag Morgen endlich in der Herberge ankamen, wurden wir bereits von der Sonne begrüßt. Die Herbergsleitung teilte den Klassen ihren Gruppenraum zu, in welchem für die zwei Tage Wasserkästen und Trinkflaschen als Präsente für die Kinder bereit standen.

 

Nun konnte die Klassenfahrt also starten!

 

 

Dies sind die Erzählungen der Kinder:

 

Endlich ging es in den Tagungsraum. Dort wurde ein Schlüsseldienst festgelegt. Der Schlüsseldienst war dafür zuständig, dass der Schlüssel immer zurück zur Lehrerin kam. Nun kam eine Dame von der Jugendherberge, die uns die Regeln der Herberge erklärt hat; so war zum Beispiel ab 22:00 Uhr Nachtruhe, sodass wir dann auf den Zimmern bleiben mussten.

 

Dann gab es Essen. Der Nachtisch hat uns besonders gut geschmeckt. Nach dem Essen waren wir ganz aufgeregt, weil wir in die Zimmer durften. Ein Zimmer hieß „Die Schulrocker!“. Die Betten mussten wir selber beziehen. Das war sehr schwer, weil die Laken und das Bett sehr groß war, aber wir haben es geschafft. Wir haben oft den Aufzug genommen, da wir im zweiten und vierten Stock unsere Zimmer hatten.

 

 

Mit unseren Lehrern und Betreuern sind wir nach dem Mittagessen dann in den Wald gegangen und haben dort aus Stöcken Hütten gebaut.

Dann haben wir ein Spiel gespielt, bei dem sogar unsere Lehrerinnen mitgespielt haben. Wir mussten es schaffen Karten von einer Fee in unsere Hütte zu bringen, ohne dass die Trolle uns fangen. Das haben wir geschafft! Die Karten brauchten wir, um „das Orakel von Nideggen“ zu lösen.

 

 

Vor dem Abendessen konnten wir immer in die Zimmer oder auf den Fußballlplatz. Dort haben wir sogar gegen Fremde gewonnen.

 

 

Die erste Nacht war so toll! Wir konnten sehr lange aufbleiben und sogar durchmachen.

 

Am nächsten Morgen haben uns Frau Schmitz und Frau Schlarb geweckt und es ging zum Frühstück. Vorher haben wir auf den Zimmern eine Kissenschlacht gemacht.

 

Nach dem Frühstück sind wir zur Burg Nideggen gegangen. Dort mussten wir Diamenten sammeln. Um diese zu bekommen mussten wir verschiedene Aufgaben lösen, die uns Fabelwesen wie eine Fee, ein Troll oder eine Hexe gesagt haben. Diese Wesen waren natürlich unsere Lehrerinnen und Betreuer. Wir mussten mit den Diamanten einen Fluch brechen, was wir auch geschafft haben.

Dann haben wir ein „Fledermaus und Motten“-Spiel gespielt, in welchem die Fledermaus nichts sehen durfte, sondern nur hören musste, wo die Motten waren. Am Ende sind wir alle müde zurück zur Jugendherberge und haben anch dem Abendessen noch eine Nachtwanderung gemacht. Hier konnten wir zuletzt, wenn wir wollten, ganz alleine ein kleines Stück durch den Wald gehen und dabei einem mit Laternenkerzen ausgestatteten Weg folgen.

In der Jugendherberge angekommen waren wir sehr müde und wollten nur noch schlafen.

 

 

Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück schon wieder nach Hause. Die Rückfahrt war super, weil wir einen „Doppeldecker“-Bus hatten. Außerdem hat unsere Betreuer Hendrik auf der Gitarre gespielt und mit uns gesungen.

 

Zuletzt haben wir uns aber alle gefreut als wir wieder zu Hause waren, denn wir waren froh unsere Familien wiederzusehen.