Medienwoche - Zeitungsprojekt

Das Medium „Zeitung“ musste meiner Meinung nach in dieser Projektwoche unbedingt vertreten sein, denn es ist neben dem Fernsehen eine der wichtigsten Informationsquellen in unserer Gesellschaft.

 

Somit lag die Entscheidung nahe, mit den Kindern gemeinsam eine Zeitung zu erstellen, die über den Verlauf der Projektwoche informieren und andere zum Lesen motivieren sollte. Dies stieß besonders bei den Kindern auf große Begeisterung, die zu Hause bereits interessiert Zeitung lasen, Bilder darin anschauten oder Kreuzworträtsel lösten. Sie fanden es spannend nun selbst eine Zeitung zu erstellen und freuten sich darauf eigene Artikel zu schreiben.

 

Insgesamt entschieden sich 19 Kinder für das Zeitungsprojekt, davon 15 aus den 3. Schuljahren und 5 aus den 4. Schuljahren. Sie trafen sich täglich im Klassenraum der 2b, ihrer „Redaktion“.

 

 

Inhalt der Zeitung:

In der Zeitung wurden alle neun Projektgruppen „steckbriefartig“ in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt. Die betreuende Lehrerin und die Teilnehmer wurden namentlich erwähnt. Außerdem wurden das Ziel des Projektes sowie Ort und Zeit der täglichen Projektarbeit bekannt gegeben.

Jeweils zwei Kinder verfassten einen Artikel über das ihnen zugeteilte Projekt. Bei ihrer Berichterstattung standen Planung, Durchführung und Medieneinsatz im Vordergrund. Aber auch das Geschehen am Rande wurde kommentiert.

 

Durchführung des Zeitungsprojektes:

Drei Kinder, nämlich Hannah, Elisabeth und Tom, schrieben in ihrem Artikel über das eigene Zeitungsprojekt u. a. Folgendes: „Nachdem wir uns unterschiedliche Zeitungen angeschaut hatten, überlegten wir gemeinsam, wie unsere Zeitung aufgebaut sein sollte und für wen wir sie erstellen.

Dann wählten wir aus mehreren Vorschlägen den Namen PRO–WO–NACHRICHTEN aus, weil wir ja über die Projektwoche schreiben.

Schließlich teilten wir uns in acht Zweiergruppen und in eine Dreiergruppe auf und begannen mit unserer Arbeit als Redakteure. Wir gingen zu den jeweiligen Projektgruppen, schauten den Kindern und ihren

Lehrerinnen zu und stellten ihnen Fragen. Besonders viel Spaß hatten wir, als wir mit Mikrofon und Aufnahmegerät unterwegs sein konnten. Mit der Digitalkamera haben wir Bilder fotografiert und Frau Winterscheid druckte sie für uns am Computer aus. Es war gar nicht so leicht, gute Artikel zu schreiben, die wir dann in den Computer tippten.

Unsere „Zeitungsobermaus“ Frau Wimmers hat zusammen mit einigen Müttern alles korrigiert. Nun mussten noch alle Seiten ausgedruckt, ganz oft kopiert und als Zeitungen zusammengestellt werden. Mit Hilfe eines Spiral – Bindegerätes wurden alle Exemplare gebunden.

Wir hoffen sehr, dass die Zeitung allen gut gefällt und dass fleißig darin gelesen wird.“

 

Schlussbetrachtung:

Die Hoffnung der Kinder hat sich voll und ganz erfüllt. Die 200 Exemplare der PRO-WO-NACHRICHTEN fanden für je 0,50 Euro reißenden Absatz bei der Präsentation. Eifrig wurde darin geblättert und gelesen.

Die Kinder waren sehr stolz auf ihre Zeitung und verkauften sie mit großer Begeisterung.

Für mich als Lehrerin war es schön zu sehen, dass zahlreiche Kinder und Erwachsene mit der gelben Zeitung unterm Arm durch das Schulgebäude gingen. Viele Besucher erkannten, wie viel Arbeit dieses Zeitungsprojekt war und lobten die Leistung und die guten Ideen der Kinder, die zum ersten Mal Artikel verfasst hatten.

So eine Zeitung in dieser kurzen Zeit zu erstellen, war ohne Hilfe unmöglich.

 

Mein besonderer Dank gilt daher den Müttern, die uns beim Tippen, Kopieren und Binden der Zeitungen geholfen haben.