Streitschlichter

 

Unsere Streitschlichter 2017/2018

 

Kinder erleben Gewaltlösungen von Konflikten in den Medien und im alltäglichen persönlichen Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen. Es entsteht leicht der Eindruck, der Stärkere setze sich fast immer durch und Gewalt sei ein akzeptables und effektives Mittel der Konfliktaustragung.

Deshalb ist es wichtig, dass die Schule ein Signal setzt und Gewalttätigkeiten unter Kindern nicht akzeptiert.

 

Ein Streit ist nicht zu übersehen – wie die Spitze von einem Eisberg.

Aber warum ist es zu dem Streit gekommen?

 

Dies zu ergründen ist u.a. eine Aufgabe für die Streitschlichter.

Die Erfahrungen mit Streitschlichtung in der Schule sind durchweg positiv.

Sie bewirken u.a.:

  • Verbesserung des Schulklimas durch institutionalisierte Schlichtung
  • Erwerb von sozialen Kompetenzen von Schülern
  • Entlastung der Lehrkräfte von Alltagskonflikten

Der aktuelle Streitschlichtungskurs umfasst Kommunikationsübungen und Rollenspiele sowie die Einübung des methodischen Rahmens. Ausgangspunkte sind die Alltagserfahrungen der Kinder und die in Konflikten auftretenden Gefühle. In Rollenspielen werden Lösungen in Konflikten eingeübt. Als methodisches Gerüst dient das Stufenmodell einer Streitschlichtung:

  1. Regeln erklären
  2. Was ist passiert?
  3. Wie hast du dich gefühlt?
  4. Was war vor dem Streit?
  5. Lösungsvorschläge
    (müssen von den Streitenden selbst kommen)
  6. Vertrag/Nachtreffen
    Was will jeder von euch tun?
    (Mediator kann durch gezielte Fragen helfen)

Das Buch, das für die Ausbildung der Streitschlichter zu Grunde gelegt ist, ist im Verlag an der Ruhr im Jahr 2004 erschienen:

 

„Grundschulkinder werden Streitschlichter“